| Das gabs einmal zu sehen im Wäschepflegemuseum Rainbach i. M. (1996 - 2008) |
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Bügeleisen |
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Bügeleisen gibt es
schon sehr lange. Viel früher verwendete man zum Glätten der Wäschestücke
heiße Steine oder heiße Pfannen, in denen glühende Kohlen waren. Später
erzeugte man Bügeleisen mit
einem abnehmbaren Griff und einem schweren eisernen Unterteil, von denen
es gleich mehrere in verschiedenen Größen gab. Diese erhitzte man auf
der Herdplatte oder mit eigenen kleinen Öfen. Solche
sind in unserem Museum ausgestellt. Beim Stachelbügeleisen
wurden meist zwei Eisen- oder Stahlbolzen direkt im Herdfeuer erhitzt
und bei Bedarf mit einer dünnen Eisenstange heraus geholt und in das
eigentliche Bügeleisen von hinten eingeschoben. Sobald der benutzte
Bolzen erkaltet war, tauschte man ihn gegen einen aufgeheizten rotglühenden
Bolzen aus. Die Kohle-Bügeleisen
hatten eine eigene Befeuerung. Holzkohle oder Glut aus dem Ofen wurden
von oben her in das Bügeleisen gegeben. Es waren auch Bügeleisen
ausgestellt, die mit Gas oder Spiritus beheizt wurden. Anfangs waren die
elektrischen Bügeleisen noch recht schwer und konnten nicht reguliert
werden. Sie heizten also immer weiter auf. Man konnte das Bügeleisen
nur ausstecken oder mit einem Schalter, der im Stecker eingebaut war,
ein- und ausschalten. |
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