| Geschichte des Wäschewaschens | ![]() |
|||
| Schallwaschgerät | ||||
|
|
||||
|
Im Schallwaschgerät wird eine Membran mit Hilfe eines Elektromagneten
ähnlich wie bei einem Lautsprecher in Schwingung versetzt. Die
erzeugten Schallwellen bewirkten, dass die Waschlauge das Gewebe
durchpulste. Deshalb wurde dieser praktische Apparat auch unter dem
Namen "Pulsette" verkauft. Bei diesem Vorgang lag die Wäsche
ganz ruhig im Behälter und ein ganz leiser Brummton war zu hören.
Die pulsierende
Lauge löste in den Wäschestücken den Schmutz und schwemmte ihn dabei
heraus. Von manchen Frauen wurde das Gerät nicht auf den Bottich geschraubt oder draufgelegt, sondern wie ein Mixer in der Hand gehalten. Dabei wurden die Schallvibrationen auf den Körper übertragen. Es kam das Gerücht auf, dass so bei Hochschwangeren Fehlgeburten ausgelöst werden können. Das und der mit der Zeit günstigere Preis der angebotenen Waschmaschinen führten dazu, dass solche Geräte nicht mehr erzeugt wurden.
"Wasche froh mit Schall" Etwas nachteilig war es, dass es beim Einsatz dieses Gerätes zu keiner Bewegung der Wäsche kam. Beim Kelomat-Washer wird ebenfalls mit Schall gewaschen. Er wird mit einem Schlauch beim Ventil eines Kelomat-Kochtopfes angeschlossen. Durch diesen strömt der im Kochtopf erzeugte Dampf und setzt die Membrane des Washers in energiereiche Schwingungen. Diese bewirken das intensive Durchdringen der Wäsche mit der Waschlauge, wodurch die Schmutzteile aus dem Gewebe gelöst werden. Heute gibt es wieder ernsthafte Versuche, die Technik des Waschens mit Schallwellen in modernen Waschvollautomaten anzuwenden. Hier ein Verweis auf eine interessante Internetseite zu diesem Thema: http://www.s-line.de/homepages/keppler/ultraschall.htm |
||||