| Geschichte des Wäschewaschens | ![]() |
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| Seifenprodukte | |||||
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selber hergestellte Seifen |
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| Herstellung
der Seifenprodukte In der Zwischenkriegszeit und auch in der Notzeit nach dem 2. Weltkrieg konnte man sich diese Produkte nicht leisten. Deshalb stellte man selber Seife aus tierischem Fett her, besonders aus Rindertalg. Aus Zeitungsanzeigen von 1921 lässt sich erkennen, wie wertvoll die Seifen und Seifenflocken waren, deren fabriksmäßige Herstellung schon vor 1900 begann. In einem Kessel oder größeren Häfen wurde das Fett 4 – 6 Stunden gekocht. Salz und Laugenstein (Ätznatron) wurden beigemengt, was dazu führte, dass Fett in Glyzerinsäuren und Fettsäuren gespalten wurde. Es entstehen dabei die Salze der Fettsäuren, die man als Seifen bezeichnet. Die Masse wurde in ein rechteckiges Gefäß geleert. Nach dem Erkalten wurden sie in mehrere handliche Stücke geschnitten. Obwohl es schon sogenannte "Selbsttätige Waschmittel" seit 1917 gab, verwendete man Seife mancherorts noch bis 1960 zum Waschen der Wäsche. In einer Schriftenreihe des Bohmann-Industrie und Fachverlages Wien aus dem Jahre 1949 heißt es: "Seife ist das gebräuchlichste, beliebteste und in mancher Hinsicht auch ungefährlichste Waschmittel für Wäsche aller Art." Die Wäschestücke wurden
an besonders schmutzigen Stellen eingeseift und in das Wasser gegeben
oder die Seife wurde
kleingeschnitzelt und im kochenden Wasser bis zum Auflösen gerührt.
Einfacher aufzulösen waren die im Handel erhältlichen Seifenschnitzel,
Seifenflocken und Seifenpulver. In dieser Lauge wurde die Wäsche
ausgekocht. Da dadurch manchen Stellen trotzdem nicht sauber wurden, trug
man nochmals
mit einem Seifenstück Seife auf die hartnäckigen Flecken auf und bearbeitete den Schmutz mit dem
Waschbrett oder einer Bürste.
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