Geschichte des Wäschewaschens
Umweltschonenderes Waschen

Weniger ist oft mehr

Es muss uns bewusst werden, dass jeder Waschgang eine Umweltbelastung verursacht. Waschmittelbestandteile gelangen ins Abwasser, Wasser in Trinkwasserqualität und Energie werden verbraucht. Umweltfreundlich waschen heißt deshalb, von all dem weniger zu verbrauchen. So schonen Sie die Umwelt, aber auch Ihre Geldtasche. Daher sollte man einige Punkte berücksichtigen:

WASCHMASCHINE VOLL BEFÜLLEN
Weniger Wäsche in der Trommel verbraucht nicht weniger Energie, nicht weniger Wasser und nicht weniger Waschmittel.  Durch Betätigen der "1/2" Tasten wird nicht - wie vielfach angenommen -  die Hälfte eingespart.

WASCHMITTEL RICHTIG DOSIEREN
Es wird oft zu viel Waschmittel verwendet, um sicher zu gehen, dass die Wäsche ganz sauber wird. Man sollte unbedingt den Dosierungsvorschlag auf der Verpackung lesen. Wenn man Wasser mit weniger Härtegraden zur Verfügung hat, genügen Waschmittel mit weniger Prozent an Enthärtern. Waschmittel im Baukastensystem (Enthärter und Bleichmittel können gesondert dosiert werden) wären eine gute Alternative

AUF VORWÄSCHE VERZICHTEN
Rund 10 % diese Einsparung bringt dies bei Wäsche, die nicht einen besonders hohen Verschmutzungsgrad aufweist.

WENIGER GRAD REICHEN AUCH
Normal verschmutzte Wäsche wird auch bei 60° sauber. Besondere Flecken sollte man vor dem Waschen entfernen.

AUF WEICHSPÜLER VERZICHTEN
Sie enthalten für die Umwelt sehr ungünstige Bestandteile. Wenn man statt dessen einen Teelöffel Essig  verwendet, kann man mit ähnlicher Wirkung rechnen.

Nicht vergessen sollte man, dass auch Reste von Waschmittelchemikalien in der Wäsche bleiben. Bei empfindlichen Menschen könnten diese Rückstände Allergien auslösen.