| Geschichte des Wäschewaschens | ![]() |
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| Moderne Waschmittel | ||||
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| Jahrhunderte
lang waren Aschenlauge und Seife die Mittel, mit denen man den Schmutz
aus der Wäsche entfernte.
Die ersten Schritte zur Entwicklung von modernen Waschmitteln erfolgten im ausgehenden 19. Jahrhundert. 1878 kam "Henkels Bleichsoda" in Deutschland erstmals auf den Markt, mit Soda und Natriumsilikat als Bestandteile. 1907 wurde das "erste selbsttätige Waschmittel" angeboten. Es enthielt damals neben Soda und Seife als Bestandteile Perborat als Mittel, das den bleichenden Sauerstoff lieferte und Silikat, das alle Einflüsse eliminierte, die die Bleichwirkung störten. Aus den Silben Per(borat) und Sil(ikat) entstand der Name des neuen Waschmittels: Persil. Die Entwicklung der
heutigen modernen Waschmittel setzte erst in den Fünfzigerjahren des
20. Jahrhunderts ein. Die immer mehr angebotenen Kleidungsstücke aus
Synthetikfasern, die bunten Farben der Wäsche und das Waschen in der
Waschmaschine bei immer geringeren Temperaturen verlangten nach einer
veränderten Waschmittelzusammensetzung. Universalwaschmittel für
Einweichen-Kochen-Spülen wurden angeboten. Aber bald kamen sie bei
umweltbewussten Verbraucher/innen in Verruf, denn der darin enthaltene
Bestandteil, das Phosphat, führte zur Überdüngung der Gewässer und
damit zum Sauerstoffmangel in Flüssen und Seen. 1973 wurde Sasil als
Phosphatersatz entdeckt. Die Forschung in den folgenden Jahren führte
dazu, dass immer weniger umweltschädliche Bestandteile in den
Waschmitteln waren. Ein völlig umweltverträgliches Waschmittel gibt es
auch heute nicht. Darum ist ein besonnener Umgang damit für die Umwelt
das Beste. Wurden in der Anfangszeit der "modernen Waschmittel" diese nur als Pulver angeboten, so gibt es diese zu unserer Zeit als Granulate, in Form von Tabs und als Konzentrat in flüssiger Form. Mehr über
Waschmittel
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