| Geschichte des Wäschewaschens | ![]() |
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| Wasserbeschaffung | ||||
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hölzerne Wasserpumpe |
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Ohne
Wasser ist die Reinigung der Wäsche nicht möglich. Es dient als Lösungs-
und Transportmittel für das Waschmittel. Das Ablösen und Fortschwemmen
des Schmutzes geschieht durch das Wasser. Es überträgt auch die Wärmeenergie
auf das Waschgut, wodurch sich erst so manche Verunreinigung auflöst.
Beim Schwemmen werden die Waschmittelrückstände durch das Wasser
aus dem Gewebe entfernt. Doch nicht immer stand es in der geeigneten
Qualität bzw. in der benötigten Menge zur Verfügung. Mühevoll wurde es mit einem Schöpfer, der aus einer langen Stange mit einem Eimer artigen Gefäß am Stangenende bestand, aus dem Brunnen geholt.
Erleichtert wurde diese Arbeit dann schon durch die Vorrichtung, die
beim Ziehbrunnen aufgebaut war bzw. durch eine Pumpe, die bei Betätigung
das Wasser aus den Tiefen des Brunnens in den Eimer sprudeln ließ. Eine
Flügelpumpe im Haus war in den Fünfzigerjahren des 20. Jahrhunderts
schon ein wahrer Luxus. Durch das Link- und Rechtsbewegen eines an der
Achse angebrachten nach oben schauenden Holzstieles saugte die Pumpe
Wasser aus der Leitung, die vom Brunnen ins Haus führte, an und ließ
es direkt im Haus in die bereitgestellten Gefäße fließen. In
manche Häuser rann das Wasser durch hölzerne Rohrleitungen ganz von
selber, da der Brunnen höher gelegen war als das Haus. War
es jedoch umgekehrt, nämlich dass das Haus höher lag als die
Wasserquelle, dann kaufte sich so mancher einen „Hydraulischen Widder“. Die
Quelle musste etwas höher gelegen sein als der Widderstandort und noch
dazu sehr ergiebig, da das talwärts fließende Wasser zuerst nur durch den Widder
floss, um in diesem ohne zusätzliche Energie
einen Druck aufzubauen. Erreichte dieser eine bestimmte Stärke, dann pumpte er
stoßartig für einen Moment nun einen kleinen Teil Wasser hoch.
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